FreeO2
OPTIMIERTE
O2-THERAPIE

Die einzigartige Lösung zur automatischen
Titration und Entwöhnung von Sauerstoff

Herausforderung

Die manuelle, sporadische Anpassung der Sauerstoffzufuhr bei O2-Therapien führt zwangsläufig zu Phasen inadäquater Oxygenisierung.

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Folgen

In 60 % der Zeit einer Therapie mit sporadischer manueller Anpassung ist der Patient nicht optimal mit Sauerstoff versorgt.1

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Lösungen

FreeO2, unsere Lösung für die automatische Titration und Entwöhnung, passt die Sauerstoffzufuhr in Echtzeit an.

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HERAUSFORDERUNG

GIBT ES ZU VIEL ODER ZU WENIG SAUERSTOFF?

Bei schwerem, chronischem Sauerstoffmangel gilt die Sauerstofftherapie als bewährte und risikofreie Therapieform. Trotzdem wird immer häufiger über die Notwendigkeit diskutiert, die verabreichte Sauerstoffmenge sorgfältiger anzupassen, um Komplikationen wie Hypoxämie und Hyperoxämie zu vermeiden.

Der Grund: Im klinischen Alltag führt die manuelle und sporadische Anpassung der Sauerstoffflussrate häufig dazu, dass zu hohe oder zu niedrige Sauerstoffmengen eingestellt und verabreicht werden. Diese Anpassung läuft standardmäßig über einen Flowmeter, über dessen Stellrad die Sauerstoffzufuhr in beide Richtungen reguliert werden kann.

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Zeichnungen Sauerstoffsaettigungen_sporadischen Anpassungen

Beispiel für die Auswirkungen sporadischer Anpassungen der Sauerstoffzufuhr

1 Die gemessene Sauerstoffsättigung ist zu niedrig. Ein Alarm informiert das Krankenhauspersonal, das anschließend die Sauerstoffzufuhr zum Patienten erhöht.

2Zu einem späteren Zeitpunkt kommt es zu einer Sauerstoff-Überdosierung, sodass die Zufuhr wieder manuell heruntergeregelt werden muss. Usw.

FOLGEN

INADÄQUATE OXYGENISIERUNG

Die Sauerstoffsättigung im Blut eines Patienten kann innerhalb kurzer Zeitspannen stark schwanken. Wird die Sauerstoffzufuhr sporadisch und manuell angepasst, führt das zu längeren Phasen inadäquater Oxygenisierung. Grund dafür ist unter anderem der zeitliche Versatz zwischen dem Alarm und der Anpassung der Sauerstoffzufuhr. Studien zeigen, dass eine Therapie mit sporadischer Anpassung lediglich 40 % der Zeit innerhalb einer Ziel-Sauerstoffsättigung verläuft 1 und Patienten im Schnitt sogar 4,8 % der Zeit mit einer Hypoxämie (SpO2 < 92 % bzw. SpO2 < 88 % bei COPD) verbringen 1. Das gilt es zu vermeiden!

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Therapien mit sporadischen Anpassungen verlaufen lediglich 40 % der Zeit innerhalb der Ziel- Sauerstoffsättigung [cm_simple_footnote id=1]

Therapien mit sporadischen Anpassungen verlaufen lediglich 40 % der Zeit innerhalb einer Ziel- Sauerstoffsättigung 1

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HYPOXÄMIE-PHASEN

Patienten verbringen im Schnitt 4,8 % der Zeit einer manuell gesteuerten Sauerstofftherapie mit einer Hypoxämie (SpO2 < 92 % bzw. SpO2 < 88 % bei COPD)  1

UNSERE LÖSUNG FÜR DIE AUTOMATISCHE TITRATION UND ENTWÖHNUNG

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FreeO2

Gestalten Sie die Sauerstofftherapie sicherer und effektiver: mit FreeO2, unserer Lösung für die automatische Titration und Entwöhnung.

AUTOMATISCHE TITRATION

FreeO2 misst die Sauerstoffsättigung des Patienten mit Hilfe eines Pulsoximeters und passt die Sauerstoffzufuhr jede Sekunde individuell an. Ist die SpO2-Messung zu niedrig, wird die Zufuhr automatisch erhöht. Ist die Sauerstoffsättigung im Zielbereich, wird die Zufuhr zu Beginn konstant gehalten und anschließend kontinuierlich vermindert – bis hin zur vollständigen Entwöhnung des Patienten.

Das große Plus: Es ist kein manueller Eingriff des Krankenhauspersonals mehr notwendig – alle Anpassungen der Sauerstoffzufuhr finden punktgenau und ohne Zeitversatz automatisch statt. Eine echte Entlastung sowohl für Ihre Patienten als auch für Ihre Kollegen.

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KONTINUIERLICHES MONITORING

Mit dem Pulsoximeter lassen sich die konventionellen kardio-respiratorischen Parameter kontinuierlich überwachen und aufzeichnen. Die erfassten Informationen helfen enorm, den therapeutischen Fortschritt zu beurteilen, Änderungen der bereitgestellten Atemunterstützung zu bewerten und therapeutische Entscheidungen zu treffen.
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FreeO2: EINZIGARTIGE LÖSUNG FÜR DIE AUTOMATISCHE TITRATION UND ENTWÖHNUNG

SICHERERE UND KLINISCH EFFEKTIVERE SAUERSTOFFTHERAPIE

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FreeO2 erhöht die Zeit, in der der Patient innerhalb der Ziel-Sauerstoffsättigung therapiert wird, um 50 %. Ganz ohne Eingriff des Krankenhauspersonals erhält er damit in über 90 % der Zeit die gewünschte Therapie.

SELTENERE HYPOXÄMIE- UND HYPEROXÄMIE-PHASEN

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FreeO2 verringert die Zeit, in der Patienten eine zu geringe Sauerstoffsättigung aufweisen (Hypoxämie), von 4,8 % auf 1,2 %. Auch eine zu hohe Sauerstoffsättigung kann gefährlich sein – deshalb reduziert FreeO2 die Hyperoxämie-Phasen von 27 % auf nur noch 5 %.

SIGNIFIKANTE KÜRZERE KRANKENHAUSAUFENTHALTE UND NIEDRIGERE PFLEGEKOSTEN

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Studien zeigen, dass FreeO2-Patienten im Schnitt kürzer im Krankenhaus bleiben als manuell therapierte Patienten (9,2 Tage im Vergleich zu 11,1) 2.

DAS LEISTET FreeO2

FreeO2 ist unsere innovative Lösung für die automatische Titration und Entwöhnung in der Sauerstofftherapie: Sie stellen Ihre Ziel-Sauerstoffsättigung ein und FreeO2 regelt automatisch die Titration des Gasflusses bis hin zur vollständigen Entwöhnung Ihres Patienten. Klingt einfach. Ist es auch. Das Video zeigt, wie es geht.

FAQ

Hier finden Sie alle Antworten zu Fragen rund um das Thema Sauerstoff und die Sauerstofftherapie mit FreeO2.

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Welche Parameter prüft FreeO2?
Die wichtigste Grundlage für eine Therapie mit FreeO2 sind die Werte zur Sauerstoffsättigung, die über ein Pulsoximeter gewonnen werden. Aus dessen Signal lassen sich aber noch weitere Informationen ableiten, zum Beispiel die Herz- und die Atemfrequenz.
Wie misst FreeO2 die Sauerstoffsättigung?

Die Sauerstoffsättigung des Patienten wird mit Hilfe eines Pulsoximeters gemessen, das die Sauerstoffmenge im Blut ermittelt. Dazu sendet das Gerät Licht durch den Finger des Patienten und misst, wieviel davon auf der anderen Seite ankommt. Die Menge des absorbierten Lichts gibt Auskunft über die Sauerstoffmenge im Blut. Normale Sauerstoffsättigungswerte liegen zwischen 90 und 98 %.

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Was sind die Sauerstoffsättigungs-Zielempfehlungen?

Standardmäßig gilt eine Sauerstofftherapie bei einer Sauerstoffsättigung von 93 % und niedriger als angezeigt. Ausnahme: Sollte bereits eine Therapie laufen, wird sie auch bei einer Sättigung oberhalb von 93 % fortgeführt und erst bei einem SpO2-Wert von rund 96 % beendet. Bei allen SpO2-Messungen über 96 % (97 %–100 %) wird kein Sauerstoff verabreicht. Die Ziel-Sauerstoffsättigung liegt demnach zwischen 90 % und 96 % unter Sauerstoffzufuhr. Bei COPD-Patienten liegt dieser Bereich mit 88 % bis 92 % etwas niedriger.

Wie viel Sauerstoff wird verabreicht?

Die Menge an verabreichtem Sauerstoff variiert von Patient zu Patient. Sie hängt sowohl von der gemessen Sauerstoffsättigung als auch von vorherigen Ereignissen ab. Es ist daher unmöglich, eine zu verabreichende Menge vorherzusagen.

Wie wird der Sauerstoff titriert? Wie funktioniert das Weaning?

FreeO2 misst sekündlich die Sauerstoffsättigung des Patienten und passt die Sauerstoffzufuhr auf der Grundlage dieser Messungen kontinuierlich an. FreeO2 senkt die Sauerstoffzufuhr automatisch ab und prüft, ob die Sättigung trotzdem stabil bleibt. Sobald das der Fall ist, reduziert FreeO2 die Zufuhr kontinuierlich – bis hin zur vollständigen Entwöhnung.

Können Patienten mit FreeO2 mobil sein?

Ja! Die Mobilität der Patienten steht sogar im Vordergrund. Mit Hilfe eines Rollstativs können sie während der gesamten Therapie ihre Betten zu verlassen und sich ohne Hilfe frei im Krankenhaus bewegen.

Ab wievielen Jahren darf FreeO2 eingesetzt werden?

FreeO2 darf bei allen Patienten älter als 1 Monat eingesetzt werden. Es gibt keine Gewichtsbegrenzungen.

1 L’Her E, Jaber S, Verzilli D,et al. Automated closed-loop versus standard manual oxygen administration after major abdominal or thoracic surgery: an international multicentre randomised controlled study. Eur Respir J 2021; 57: 2000182.
2 L’Her E, Dias P, Gouillou M,et al.Automatic versus manual oxygen administration in the emergency department. Eur Respir J 2017; 50: 1602552