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Boussignac CPAP Komplettset von Vygon

CPAP-Set zur Durchführung einer CPAP Therapie

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Menge VE Menge / VE = 1 Stück

Set mit allen notwendigen Einmalkomponenten zur Durchführung einer CPAP-Therapie mithilfe des Boussignac-Systems
Anwendungsgebiet Art.-Nr. PZN Menge
je VE
für Kinder und Jugendliche (sehr klein) 5562.303 04481999 1
für Erwachsene (klein) 5562.403 04482007 1
für Erwachsene (mittel) 5562.503 04482013 1
für Erwachsene (groß) 5562.603 04482036 1
CPAP-System Komplettset nach Boussignac

Boussignac CPAP Set

Das Boussignac CPAP Set enthält alle notwendigen Einmalprodukte für die Durchführung der CPAP-Therapie

 

Bestandteile des Sets:

  • Atemmaske mit weichem, aufblasbarem Silikonwulst der sich besonders gut der Gesichtsform des Patienten anpasst
  • CPAP-Ventil zur Erzeugung eines patientenseitigen Drucks von bis zu 10 cm H2O
  • Silikonhalteband zur sicheren Fixierung der CPAP-Maske am Patient

 

 

 

CPAP nach Boussignac zählt zu den nicht-invasiven Beatmungs-
formen, bei denen ein positiver Atemwegsdruck mit Hilfe von Ein-
malprodukten erzeugt wird und der Einsatz eines Respirators nicht notwendig ist.

Der schnelle und einfache Aufbau des Systems ermöglicht einen
CPAP-Einsatz in zahlreichen Bereichen, wie z.B. dem Rettungsdienst, und kann in vielen Fällen eine Intubation des Patienten verhindern.

Bei CPAP nach Boussignac wird der positive Atemwegsdruck über ein patentiertes Verfahren erzeugt. Hierzu ist neben dem Ventilelement nur eine Frischgasquelle nötig. 

Dadurch ist das CPAP-System auch bei Notfällen in wenigen Sekunden betriebsbereit.
Der positive Atemwegsdruck wird mit Hilfe eines „virtuellen Ventils" erzeugt; ein Respirator wird nicht benötigt.

CPAP Boussignac Einführung

Prinzip des CPAP-Systems

In einem speziell geformten Kunststoffzylinder wird das Beatmungsgas durch seitliche Kanäle geführt. Durch die Verjüngung der Kanäle in distaler Richtung erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit des Gases. Aus den Kanälen wird das Beatmungsgas mit dieser hohen Geschwindigkeit in das Zentrum des Zylinders geleitet und verwirbelt dort. Dieser Wirbel erzeugt einen steuerbaren Druck, dass virtuelle Ventil, durch welches der Patient ohne einen zusätzlichen mechanischen Widerstand ausatmen kann. Das System ist auf diese Weise jederzeit offen und gewährleistet gleichzeitig auf der Patientenseite den gewünschten positiven Druck. Zusätzlich wird der erzeugte Druck über ein Nebenstromverfahren gemessen und der Wert auf einem Manometer dargestellt. Die Orientierungsgröße für den gewählten Druck ist dabei der Wert zum Ende der Exspiration, der PEEP.

Die Größe des PEEP hängt hierbei von der Menge des zugeführten Gases ab. Eine Einstellung des PEEP erfolgt bei CPAP nach
Boussignac
einzig über die Regulierung der Durchflussrate des Beatmungsgases. Der PEEP kann somit stufenlos an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. Es sind keine unterschiedlichen Ventile für die verschiedenen PEEP-Werte notwendig.

Zum Aufbau eines effizienten CPAP-Beatmungssystems genügt der Anschluss der Ventilzuleitung an eine Beatmungsgasquelle und die Konnektion des Ventilelements an eine Beatmungsmaske. 
Mit CPAP nach Boussignac lässt sich eine CPAP-Beatmungsform schnell, einfach und sicher realisieren.

 

Vorteile des CPAP-Beatmungssystems

CPAP nach Boussignac bietet vor allem dem Patienten, aber auch den Anwendern und dem Krankenhaus, bzw. Rettungsdienst zahlreiche Vorteile.

 

  • Vorteile für Patienten

Das CPAP-System ist ein mobiles und patienten-gebundenes System, dass für die gesamte Therapiedauer am Patienten verbleibt. Durch den Gebrauch von Einwegmaterialen wird eine höchstmögliche Hygiene sowie die optimale Funktions-tüchtigkeit des Systems gewährleistet.

Ein weiterer Vorteil besteht in der Verwendung von weichen, leichten Masken. 

Die Maske bei CPAP nach Boussignac muss nicht über ein T- oder Y-Stück mit schweren Schläuchen verbunden werden. Das CPAP-Ventil ist klein, leicht und wird lediglich über einen dünnen Schlauch an die Gasversorgung angeschlossen. Das erhöht den Tragekomfort und vermeidet Druckstellen. Die Maske kann durch den aufblasbaren, weichen Wulst leicht an die individuelle Gesichtsform des Patienten angepasst werden. 

Außerdem besteht für den Patienten die Möglichkeit zur Kommunikation und zur Ausatmung in die Atmosphäre. Aufgrund des offenen Ventils kann der Patient auch während der CPAP-Atmungsunterstützung sprechen, husten und sogar trinken. Dies vermeidet Beklemmungs- und Angstgefühle beim Patienten und verbessert die Akzeptanz des Verfahrens.

Zudem wird ein geringer Ausatemwiderstand durch das virtuelle Ventil ermöglicht, weil der Patient nicht gegen mechanische Klappen ausatmen muss. Die Patienten tolerieren das CPAP-Verfahren besser und die eigene Atmung verursacht keine Komplikationen.

 

  • Vorteile für Ärzte und Pflegepersonal

Die einzelnen Komponenten des kompletten Systems sind einfach und zeitsparend montierbar. Das Ventil wird ohne weitere
Befestigung auf die Beatmungsmaske aufgesteckt und der vorkonnektierte Gasanschluss lediglich an die Gasquelle angeschlossen. Dadurch ist das CPAP-System auch bei Notfällen in wenigen Sekunden einsatzfähig. 

Weiterhin kann der wirksame PEEP durch die Regulierung des Gasflows stufenlos an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden. Bei dieser einfachen Druckanpassung über nur eine Stellgröße ist der PEEP frei wählbar, ohne dass mehrere Ventile für verschiedene PEEP-Werte nötig sind.

Zudem findet das System durch die kleine, leichte Ausführung in jedem Nofallkoffer und auf dem Rettungswagen Platz. Das Ventil mit vorkonnektiertem Gasanschluss passt auf jede herkömmliche Beatmungsmaske.

Des Weiteren werden verwechslungssichere Anschlüsse verwendet. Die Verbindung des CPAP-Ventils zur Gasquelle wird mit einem hochflexiblen und bereits vorkonnektierten Schlauch realisiert. Die Gasversorgung kann mit jedem üblichen Gasentnahmesystem hergestellt werden. Die Drucküberwachung wird über ein Manometer realisiert, dessen Zuleitung auf den Messport aufgeschoben wird.

 

  • Vorteile für Ärzte und Pflegepersonal
  • Vorteile für Krankenhaus und den Rettungsdienst

Für das CPAP-System nach Boussignac ist keine Anschaffung weiterer Gerätschaften erforderlich. Die CPAP-Versorgung arbeitet unabhängig von einer Stromversorgung und wird einzig über den Gasflow betrieben, was eine Anwendung im Rettungswagen und sogar im offenen Gelände ermöglicht. 

Durch den Einsatz von Einmalprodukten entfallen Folgekosten für Wartung, Verschleiß oder beim Ausfall von Geräten.
Es wird eine patientengenaue Abrechnung ermöglicht, da Kosten für dieses System auch nur beim Einsatz anfallen. 

Hohe Investitionskosten fallen bei der Beschaffung von CPAP nach Boussignac im Gegensatz zu vielen anderen CPAP-Systemen nicht an.

 

Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete für CPAP nach Boussignac sind zahlreich. cpap maske von Vygon

Der geringe Platzanspruch und die große Mobilität des Systems ermöglichen die Anwendung in vielen Bereichen der medizinischen Versorgung. 

Im Rettungsdienst hat sich CPAP nach Boussignac als handliches und Platz sparendes System bewährt, dass kurzfristig montiert werden kann und schnell einsatzfähig ist. So kann mit einer CPAP-Beatmung bereits beim Patienten vor Ort begonnen werden und damit zum frühstmöglichen Zeitpunkt. Untersuchungen bestätigen eine deutliche Reduzierung der Intubationshäufigkeit beim frühzeitigen Einsatz von CPAP.

Im Bereich der Notaufnahme können Patienten, die mit dem Boussignac-System versorgt worden sind, weiter von der CPAP-Beatmung profitieren. Da die Beatmung über Einwegmaterialien erfolgt, kann eine Übergabe des Patienten an das Krankenhaus erfolgen, ohne dass ein Austausch des Beatmungssystems notwendig ist. Darüber hinaus besteht für eine Notaufnahme die Möglichkeit initial mit einer CPAP-Therapie bei den Patienten zu beginnen, welche ohne ein solches System eingeliefert werden. Natürlich ist auch die Verlegung der auf diese Weise versorgten Patienten auf eine Station leicht und ohne größeren logistischen Aufwand zu realisieren. 

Zudem bietet sich der Einsatz von CPAP nach Boussignac auch für Intensivstationen und post-operative Überwachungsstationen an. Realisiert man CPAP über Einwegmaterialien, hält man Kapazitäten für budgetintensive Respiratoren frei. Neben dieser Überbrückung von Geräteengpässen hat sich das System aber auch als Therapie in der postoperativen Intensivmedizin zur Dystelektasenbehandlung nach Intubationsnarkose bewährt.

Insgesamt betrachtet bietet sich der Einsatz von CPAP nach Boussignac für viele Bereiche der medizinischen Versorgung an. Einen großen Vorteil erzielt man vor allem dort, wo es zu Patientenverlegungen, bzw. Stationswechseln kommt, da hier das System am Patienten belassen werden kann.

 

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