CPAP nach Boussignac bietet vor allem dem Patienten, aber auch den Anwendern und dem Krankenhaus, bzw. Rettungsdienst zahlreiche Vorteile.
Vorteile für den Patienten:
Das CPAP-System ist ein mobiles und patienten-gebundenes System, dass für die gesamte Therapiedauer am Patienten verbleibt. Durch den Gebrauch von Einwegmaterialen wird eine höchstmögliche Hygiene sowie die optimale Funktionstüchtigkeit des Systems gewährleistet.
Ein weiterer Vorteil besteht in der Verwendung von weichen, leichten Masken.
Die Maske bei CPAP nach Boussignac muss nicht über ein T- oder Y-Stück mit schweren Schläuchen verbunden werden. Das CPAP-Ventil ist klein, leicht und wird lediglich über einen dünnen Schlauch an die Gasversorgung angeschlossen. Das erhöht den Tragekomfort und vermeidet Druckstellen. Die Maske kann durch den aufblasbaren, weichen Wulst leicht an die individuelle Gesichtsform des Patienten angepasst werden.
Außerdem besteht für den Patienten die Möglichkeit zur Kommunikation und zur Ausatmung in die Atmosphäre. Aufgrund des offenen Ventils kann der Patient auch während der CPAP-Atmungsunterstützung sprechen, husten und sogar trinken. Dies vermeidet Beklemmungs- und Angstgefühle beim Patienten und verbessert die Akzeptanz des Verfahrens.
Zudem wird ein geringer Ausatemwiderstand durch das virtuelle Ventil ermöglicht, weil der Patient nicht gegen mechanische Klappen ausatmen muss. Die Patienten tolerieren das CPAP-Verfahren besser und die eigene Atmung verursacht keine Komplikationen.
Vorteile für Ärzte und Pflegepersonal:
Die einzelnen Komponenten des kompletten Systems sind einfach und zeitsparend montierbar. Das Ventil wird ohne weitere Befestigung auf die Beatmungsmaske aufgesteckt und der vorkonnektierte Gasanschluss lediglich an die Gasquelle angeschlossen. Dadurch ist das CPAP-System auch bei Notfällen in wenigen Sekunden einsatzfähig.
Weiterhin kann der wirksame PEEP durch die Regulierung des Gasflows stufenlos an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden. Bei dieser einfachen Druckanpassung über nur eine Stellgröße ist der PEEP frei wählbar, ohne dass mehrere Ventile für verschiedene PEEP-Werte nötig sind.
Zudem findet das System durch die kleine, leichte Ausführung in jedem Nofallkoffer und auf dem Rettungswagen Platz. Das Ventil mit vorkonnektiertem Gasanschluss passt auf jede herkömmliche Beatmungsmaske.
Des Weiteren werden verwechslungssichere Anschlüsse verwendet. Die Verbindung des CPAP-Ventils zur Gasquelle wird mit einem hochflexiblen und bereits vorkonnektierten Schlauch realisiert. Die Gasversorgung kann mit jedem üblichen Gasentnahmesystem hergestellt werden. Die Drucküberwachung wird über ein Manometer realisiert, dessen Zuleitung auf den Messport aufgeschoben wird.
Vorteile für das Krankenhaus und den Rettungsdienst:
Für das CPAP-System nach Boussignac ist keine Anschaffung weiterer Gerätschaften erforderlich. Die CPAP-Versorgung arbeitet unabhängig von einer Stromversorgung und wird einzig über den Gasflow betrieben, was eine Anwendung im Rettungswagen und sogar im offenen Gelände ermöglicht.
Durch den Einsatz von Einmalprodukten entfallen Folgekosten für Wartung, Verschleiß oder beim Ausfall von Geräten.
Es wird eine patientengenaue Abrechnung ermöglicht, da Kosten für dieses System auch nur beim Einsatz anfallen.
Hohe Investitionskosten fallen bei der Beschaffung von CPAP nach Boussignac im Gegensatz zu vielen anderen CPAP-Systemen nicht an.
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