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BOUSSIGNAC CPR-TUBUS-SYSTEM

MIT MECHANISCHEN REANIMATIONSHILFEN
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Die zunehmende Verbreitung von mechanischen Reanimationshilfen im Krankenhaus aber auch Rettungsdienst ist insbesondere auf die 2005 vom ERC ausgegebenen Leitlinien zurückzuführen. Derartige Systeme ermöglichen die hier empfohlenen 100 Kompressionen automatisch mit einer gleich bleibenden optimalen Drucktiefe von 5 cm zu realisieren beziehungsweise bei Bandsystemen den gesamten Thorax mit 80 - 100 Druck- und Entlastungsphasen zu versehen. Eine „Ein-Mann-Reanimation“ wird somit möglich.

   
 

Jedoch stellt sich hierbei die Frage der optimalen Beatmung, denn eine abgestimmte Taktung zwischen Beatmungsintervall und Herzdruckmassage ist wenn überhaupt nur schwerlich möglich. Somit kann eine Inspirationsphase auf den Zeitpunkt einer Thoraxkompression fallen. Folglich wird das Lungenvolumen reduziert, während gleichzeitig ein Sauerstoffstrom in die Lunge geleitet wird. Ein schnell entstehender intrapulmonaler Druck von über 35 cmH2O kann resultieren. Ein Barotrauma oder Volumentrauma ist die Folge.

   
 

Diese Gefahr wird durch den Einsatz des Boussignac CPR-Tubus-System maßgeblich reduziert! Das System gibt Druckspitzen, die größer als der voreingestellte Druck von 8-10 cmH2O sind, über das offene Hauptlumen nach Außen ab. Zusätzlich wird die Gefahr von Rippenfrakturen deutlich reduziert, da der über den Tubus realisierte intrapulomonale Druck eine Polsterfunktion hat.

   
 

Aber auch unter dem Aspekt der Entlastung professioneller Helfer stellt das CPR-Tubus-System eine sinnvolle Ergänzung zu mecha-nischen Reanimationshilfen dar. Die automati-sche Herzdruckmassage wird um eine automa-tische Ventilation erweitert. Die Durchführung der Herzlungenwiederbelebung erfolgt somit voll automatisch. Weitere Maßnahmen wie Defibril-lation oder Medikamentengabe können unge-stört abgewägt und durchgeführt werden.

 

CPR_Handhabung_01_mit_Lukas_1

 

Festzuhalten bleibt:

  • Die Gefahr eines Barotraumas oder Volumentraumas wird maßgeblich reduziert.
  • Die Gefahr von durch die automatische Herzdruckmassage bedingten Rippenbrüchen ist geringer.
  • Der Einsatz von automatischen mechanischen Reanimationshilfen in Verbindung mit dem CPR-Tubus-System ermöglicht eine vollständig automatische kardiopulmonale Reanimation.
   
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