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BOUSSIGNAC CPR-TUBUS-SYSTEM

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Die durch den European Resuscitation Council (ERC) ausgegebenen Reanimationsleitlinien betonen den erhöhten Stellenwert der Kontinuität einer Herzdruckmassage. Unterbrechungen sind zu vermeiden und die "No-Flow-Time“ ist so gering wie möglich zu halten. Dass dies entscheidend für den koronaren Perfusionsdruck, als wichtige Größe für den Wiedereintritt des Spontankreislaufes ist, wurde durch den ERC schon in den Leitlinien von 2005 betont.¹

 

Die Beatmung des Patienten sollte einer kontinuierlichen Herzdruckmassage (CCC = Continuous Chest Compression) somit nicht entgegenstehen und gleich-zeitig eine hinreichende Oxygenierung des Patienten ermöglichen, um insbesondere das neurologische Outcome zu gewährleisten. Denn eine globale Hypoxie des zentralen Nervensystems führt schon nach kürzester Zeit zu irreversiblen Schäden.

 

Ausgehend von diesen Vorraussetzungen stellt das speziell für die kardiopulmonale Reanimation entwickelte CPR-Tubus-System eine vorteilhafte Alternative gegenüber herkömmlichen Methoden der Beatmung während einer Reanimation dar. Es erlaubt ab dem ersten Moment der Intubation eine minimalapparative automatische Ventilation ohne Interaktion mit einem Respirator oder unterbrechende Beatmungsphasen. Hierbei erfolgt die Sauerstoffgabe als kontinuierliche Insufflation, was zu einem deutlich gesteigerten arteriellen Sauerstoffpartialdruck führt. Die Kontinuität der Herzdruckmassage aber auch eine gute Oxygenierung des Patienten sind folglich gewährleistet.

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¹ European Resuscitation Council (Hrsg.): Guidelines for Resuscitation 2005, Section 1, S. 5

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